möbeliareal

Moebeli

Das heutige Areal der Möbelfabrik wird für neue Nutzungen verfügbar sein. Nun werden verschiedene Entwicklungsstrategien geprüft und neue Lösungen für die Zukunft des «möbeliareal» erarbeitet.

Zur neuen Nutzung

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09 18

ERÖFFNUNG RAUMSTATION

Die RAUMSTATION wird offiziell eröffnet. Thomas Aschmann begrüsst rund 30 Gäste. Werner Kälin berichtet von seinen Erfahrungen als Testmieter. Wenige Tage vor der Eröffnung erhält das Gebäude mit einem Gigabit die schnellste Glasfaserleitung im Kanton Glarus. Martin Zopfi von den Technischen Betrieben Glarus nimmt diesen Faden auf und gewährt mit einem spannenden Referat Einblick in die Geschichte der elektronischen Kommunikation.

Rauminteresse

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08 18

ARCHITEKTURFORUM

Das Glarner Architekturforum besucht die neu genutzten Stockwerke in der ehemaligen Polsterei. Die rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schauen sich an diesem Tag verschiedene Bauten im Glarnerland an und machen auch am Kirchweg 82a Station. Es werden das Architekturbüro aschmann ruegge und die RAUMSTATION, beides Umbauten von aschmann ruegge, in diesem Leuzinger-Bau aus den 1950er Jahren, gezeigt.

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08 18

RAUMSTATION IM TESTBETRIEB

Im 2. Stock der ehemaligen Polsterei mausern sich 150 Quadratmeter zum Work Space RAUMSTATION und der erste Testmieter zieht ein. Die zehn Arbeitsplätze mit grossen Tischen und Stühlen sind zum Teil mit Trennwänden und gleichzeitig offen gestaltet, mit Textilien, Pflanzen und einem gemütlichen Divan mit Tischchen, Sessel und Holzschlitten. Einzelarbeitsplätze sind tage-, wochen- und monateweise für 30, 75 bzw. 200 Franken inklusive WLAN, Nebenkosten und Mehrwertsteuer zu haben. Optionale Leistungen wie Drucker, abschliessbarer Korpus oder Parkplätze sind auf Anfrage erhältlich. Eine Küche mit Kaffeemaschine und Abwaschmaschine, Nasszelle mit WC und Dusche sind zur Mitbenützung vorhanden.

Rauminteresse

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08 18

SOMMERFEST IM SÜDHOF

An einem gemütlichen Grillabend mit Wurst, Brot, Salaten und Kuchen trafen sich rund 50 Nachbarn und Interessierte zum ersten Sommerfest im Südhof des möbeliareals. Der Grill startete um 17 Uhr. Speis, Trank und Gespräche dauerten bis 23 Uhr. Das Sommerfest soll zum festen Bestandteil im Jahreszyklus der Aktivitäten auf dem möbeliareal werden.

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06 18

EXKURSION GUNDELDINGER FELD

Auf einer Exkursion ins Gundeldinger Feld in Basel lernen rund zehn Interessierte eine beispielhafte Transformation eines Industrieareals kennen. Ursprünglich wurden auf dem Areal Bandwebemaschinen für die Seidenbandfabrikanten der Region produziert, später auch andere Maschinen. Im Laufe der letzten 12 Jahre entwickelten 5 Initianten die 12'000 Quadratmeter grosse Liegenschaft zu einem vielbesuchten Quartierzentrum. Über 70 Mieter beleben heute 7 Hallen und 8 Bauten. Tagsüber arbeiten rund 200 Menschen in Büros und Werkstätten. Restaurants, Bars und kulturelle Aktivitäten ziehen Besucher aus dem Quartier und der ganzen Stadt an.

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05 18

INFORMATIONSVERANSTALTUNG

Am 17. Mai 2018 setzte die möbeliareal ag den öffentlichen Mitwirkungsprozess fort und begrüsste rund 30 Nachbarn, Behördenvertreter und weitere Interessierte an ihrer Informationsveranstaltung. Im Zentrum standen die Zusammenfassung des Ideen-Workshops vom 15. März 2018 und die kurz- und mittelfristige Belebung des Areals.

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04 18

GLARUS WIRD SPONTAN BEREICHERT

Am 7. April 2018 sind sich an der Vernissage der Gepäckausgabe im Güterschuppen Glarus die Graffiti-Künstler von «One Truth» und die möbeliareal-Eigentümer begegnet. Aus der Begegnung ist ein Graffiti an der Arealwand Ecke Abläsch- und Waidlistrasse entstanden.

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03 18

IDEENWORKSHOP 1

Über 50 Nachbarn, Interessierte und Behördenvertreter sind am 15. März 2018 der Einladung von Marlis und Thomas Aschmann von der möbeliareal ag gefolgt, um gemeinsam Ideen zu sammeln für die möbeliareal-Zukunft. Damit startete die möbeliareal ag den öffentlichen Mitwirkungsprozess frühzeitig und unkonventionell. Das Ziel der Eigentümerschaft: Das möbeliareal soll ein lebendiges Stück Glarus bleiben.

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12 17

NEUES LEBEN IN DER ALTEN POLSTEREI

Die aschmann ruegge architekten ag lädt zum Einweihungsfest in ihre neuen Räumlichkeiten auf dem möbeliareal ein. Ende Oktober zog das Architekturbüro von der Bankstrasse 20 in die umgenutzte ehemalige Polsterei am Kirchweg 82a ein. Auf 180 Quadratmetern arbeiten seither 7 bis 10 Mitarbeitende des Architekturbüros. Ein Stockwerk höher entsteht später der Work Space RAUM_STATION.

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03 17

MÖBELI BLEIBT

Die ag möbelfabrik horgenglarus und die  möbeliareal ag haben einen neuen Mietvertrag ausgehandelt. Er ermöglicht Horgenglarus, weiterhin am bisherigen Standort am Kirchweg 82 zu bleiben und in ein mögliches Neu- und Umbauprojekt auf dem Areal miteinbezogen zu werden. Diese klare Ausgangslage erlaubt es der möbeliareal ag, sich an die konkrete Arealentwicklung zu  machen. Die möbeliareal ag ist zuversichtlich, dass diese spannende Ausgangslage zu einer Um- und Neunutzung führt, die den Wohn- und Wirtschaftsstandort Glarus bereichert. Beide Seiten, Mieterin und Vermieterin, werden investieren, um ideale Voraussetzungen für die weitere Produktion von Stühlen und Tischen und die Neuausrichtung des gesamten Areals für die Zukunft zu schaffen.

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11 16

UNTERHALT ALS SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT

Die Eigentümerschaft beginnt mit der Dachsanierung bei der Schreinerei der Möbelfabrik Horgenglarus, damit die beliebten Stühle und Tische auch künftig am Trockenen in Handarbeit gezimmert werden. Das Areal wird für allfällige Zwischennutzungen fit gemacht.

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09 16

NUTZUNGSPLANUNG GEMEINDE GLARUS

Die ausserordentliche Gemeindeversammlung vom 23. September 2016 berät bis nach Mitternacht über die neue Nutzungsplanung und kommunale Bauordnung der Gemeinde Glarus. Zu den Umzonungen gehört auch das «möbeliareal», das mit der Inkraftsetzung der Beschlüsse ab Herbst/Winter 2017 neu zur Wohn- und Arbeitszone 3 zählt. 

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07 16

GRÜNDUNG DER AKTIENGESELLSCHAFT

Um für die Entwicklung optimal aufgestellt zu sein, wird eine Aktiengesellschaft gegründet.

Neue Besitzerin des Areales ist die möbeliareal ag.

 

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02 15

HORGENGLARUS BLEIBT

Die ag möbelfabrik horgenglarus will Glarus als ihren Produktionsstandort beibehalten. Ein Landstück am Nordeingang von Glarus soll gemäss Herbstgemeindeversammlung 2014 dafür umgezont werden. Für das «möbeliareal» selbst laufen zahlreiche Abklärungen für die künftige Mischnutzung. Lösungsmöglichkeiten, Entwicklungsstrategien, Nutzungsvarianten und Etappierungskonzepte sind in Erarbeitung. Workshops zu Verkehr und Städtebau sowie eine breit abgestützte Marktanalyse bilden die Basis für die kommenden Projektierungsphasen.

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11 14

MÖBELIAREAL ONLINE

Die «möbeliareal»-Website wird aufgeschaltet. Bereits reagieren erste Interessenten positiv auf den Plan, das Areal künftig als Wohn- und Arbeitszone zu nutzen.

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08 14

STÄDTEBAULICHES KONZEPT

Mit dem städtebaulichen Konzept erfolgt eine Analyse des Standortes hinsichtlich Verkehr, Nutzung und Freiflächen. Das breit abgestützte Planungsteam besteht aus Städteplanern (Güller Güller architecture urbanism, Zürich Rotterdam), Verkehrsplanern (Metron AG, Zürich) und Architekten (aschmann ruegge architekten ag, Glarus). Es verfolgt und überprüft von Juni bis Oktober in Workshops und aufwändigen Studien verschiedene Lösungsansätze. Die Firma FPRE, Fahrländer Partner AG, Raumentwicklung, Zürich, führt Untersuchungen zur Marktpositionierung und zum Nutzungsmix des Areales durch.

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01 13

AREALENTWICKLUNG

Die Grundlagenbeschaffung für die Beplanung des Areals wird lanciert. Zudem startet die Planung der Konzeptstudien zur Arealnutzung. Bis 2014 führt die aschmann ruegge architekten ag erste Evaluierungen im städtebaulichen Kontext durch.

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11 12

WOHN- UND MISCHNUTZUNG

Im Zuge des Mitwirkungsverfahrens für den kommunalen Richtplan beantragt die Eigentümerschaft für das zentrumsnahe, gut erschlossene Areal der Möbelfabrik künftig eine Wohn- und Mischnutzung in der bisherigen Industrie und Gewerbezone.

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01 12

GESUCH AUF UMZONUNG

Mit Hinblick auf den Auszug der Möbelfabrik stellt die Eigentümerschaft ein Gesuch auf Umzonung von der Industriezone in die Wohn- und Gewerbezone. Die Gemeinde Glarus schlägt vor, dieses Anliegen im anstehenden Richtplanverfahren zu berücksichtigen.

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2012

PLANUNGSHORIZONT

Die ag möbelfabrik horgenglarus und der Grundeigentümer, Hans Aschmann, einigen sich einvernehmlich darauf, den Mietvertrag des Areals Ende 2018 zu beenden. Die Mieterin hat die Möglichkeit, den Vertrag frühzeitig zu beenden, wenn sie vorher einen neuen Produktionsstandort gefunden hat. 

 

AUTOARMES MÖBELIAREAL

Hans Aschmann will die Chancen, die das «möbeliareal» bietet, wahrnehmen und das Areal einer neuen Nutzung zuführen. Seine Vision sind zentrumsnahe Stadtwohnungen mit hoher Lebensqualität. Begegnungszonen und Kleingewerbe sollen das neue Quartier beleben. Wohnen im «möbeliareal» wird autoarm geplant. Dazu gehört die Entlastung der umliegenden Quartiere von parkierenden Autos entlastet durch eine Tiefgarage.

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1999

VERKAUF DER MÖBELFABRIK

Im Alter von knapp 70 Jahren und nach rund 25 jähriger Besitzdauer der AG verkauft Hans Aschmann seinen Aktienanteil – oder eben die ag möbelfabrik horgenglarus. Das Grundstück bleibt in seinem Besitz.

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1984

ÜBERNAHME DES INDUSTRIEAREALES

Hans Aschmann kauft das Industrieareal zwischen Abläschstrasse und Kirchweg von der Möbelfabrik ab. Mit dem langfristigen Mietvertrag sichert sich die ag möbelfabrik horgenglarus ihren Produktionsstandort mitten in Glarus.

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1976

NEUE STRATEGIE FÜR DIE «MÖBELI»

1976 kauft Hans Aschmann die ag möbelfabrik horgenglarus. Sowohl Verkauf, wie auch Produktion waren auf einem Tiefstand angekommen. Er entscheidet sich für den Schwerpunkt auf die Klassiker. Das Unternehmen engagiert Designer wie Hannes Wettstein und erntet die Früchte aus der harten Phase der Sanierung.

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1973

VERKAUF DER PRODUKTIONSSTÄTTE IN HORGEN

Unter dem herrschenden wirtschaftlichen Druck verkaufen die damaligen Inhaber die Produktionsstätte in Horgen.

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1902

VON HORGEN NACH GLARUS

Bereits 1902 wird ein Teil der Firma nach Glarus in die Brunnerschen Fabriken verlegt. Schon damals werden Tische und Stühle, darunter viele der heutigen Klassiker, hergestellt. Der gute Ruf dieser Klassiker war schon damals legendär. Das Biegen von Buchenholz wurde zum Markenzeichen der «Möbeli». Zeitweise waren bis zu 300 Mitarbeiter in Horgen und Glarus beschäftigt.

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1880

FIRMENGRÜNDUNG IN HORGEN

Im Jahre 1880 wurde die «Möbeli» durch die Familien Baumann in Horgen am Zürichsee gegründet.

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aschmann ruegge architekten ag
Kirchweg 82a
8750 Glarus
www.aschmannruegge.ch


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